Ortsgemeinde Fischbach
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KuFisch 2026:

5. Kunstausstellung in Fischbach

kleiner Ort – große Kunst: ab dem 1. August verwandelt sich das Bürgerhaus in Fischbach, Kreis Kaiserslautern, nun schon zum 5.mal in eine Pop-up-Galerie.

 

Diesmal mit sechs Fischbacher Künstlern und vier spannenden Gastkünstlern.

Aus Fischbach präsentieren sich folgende Künstler: Udo Weilacher mit Papierarbeiten, Ulrike A.Freitag mit sozialkritischen Nero-Acryl-Bildern, Acryl-Asche-Memorien-Bildern und Portraits, Gesa Sprengart mit Mix-Media-Collagen und dem Thema: visualisierte Worte, Kerstin Koppenhöfer mit farbenfrohen Acryl-Bildern sowie Arno Jung mit Pastellkreide-Arbeiten und Miniaturmalerei. Außerdem werden nochmals Arbeiten des kürzlich verstorbenen Künstlers Karl Weber ausgestellt.

 

Die diesjährigen Gastkünstler sind professionelle und teils überregional bekannte Künstler aus Kaiserslautern und Umgebung.

Ihre wunderbaren und im wahrsten Sinne fabelhaften Aquarell-Arbeiten zeigt die franko-kanadische Künstlerin, Grafikerin und Illustratorin Maryse Forget, die seit 2016 in Kaiserslautern lebt und dort auch ihr Atelier hat.

Die freischaffende Künstlerin Karin M. Haase aus Hochspeyer präsentiert Arbeiten in verschiedenen Misch-Techniken mit Tempera, Acryl und Tusche, großformatig und als Miniaturen. Bei dieser Ausstellung zeigt sie eine Serie von Tieren: Affen, Waldbewohner und Vögeln, überwiegend figürlich, surreal mit einer Annäherung an die Abstraktion.

Ute Speyer-Gauda aus Kaiserslautern ist stadtbekannt durch ihre kunstfertige Keramik und Illustrationen rund um das Stadtgeschehen. Bei dieser Ausstellung zeigt Sie ihre weniger bekannten, künstlerischen Arbeiten zum Thema „Meer“ sowie Keramiken, die eher zum Nachdenken anregen statt zum Schmunzeln.

Die Trippstadter Künstlerin Susanne Freiler-Höllinger ist schon zum zweiten Mal dabei, diesmal allerdings nicht mit ihrer Elektronik-Kunst, sondern mit zwei künstlerisch gestalteten Holzstelen im Außenbereich.

 

Die Vernissage ist am Samstag, den 1. August 2026 um 18 Uhr vor und im Bürgerhaus Frontalstraße 10 in 67693 Fischbach. Es gibt einen Sektempfang, bei dem die Künstler vorstellt werden, und Live-Musik der Gruppe „Mainstreet 1“ mit Pepi Sprengart-Armbrust (Gesang), Gala Sprengart (Gesang), Marco Sprengart (Piano) und Christian Kleeberger (Saxophon), sowie Marco Armbrust (Cajón) und Andreas Scherrer (Bass).

 

Ein weiteres Highlight dieses Kunstevents ist ein Gastauftritt des Pfalztheaters am Mittwoch, den 5. August von 18 bis 20 Uhr im, oder bei gutem Wetter vor, dem Bürgerhaus. Daniel Böhm und Astrid Voßberg geben sich die Ehre.

Für das kulinarische Wohlergehen in der Pause an diesem Tag sorgen die Landfrauen aus Fischbach.

 

Weitere Öffnungszeiten sind am Sonntag, den 2.8.26 von 11-16 Uhr, von Montag bis Freitag jeweils von 17-19 Uhr, am Samstag, den 8.8.25 von 14-19 Uhr und am letzten Tag, Sonntag, den 9. August 2025, nochmal von 10-12 Uhr. Die Künstler sind abwechselnd vor Ort.

Starkregenprävention auf landwirtschaftlichen Flächen

Seit letztem Jahr werden auf verschiedenen Ackerflächen in der Fischbacher Gemarkung Miscanthus (ein Schilfgras) angepflanzt. Zu finden auf dem Klosterfeld (oberhalb Friedhof), Hüttlichgewanne (oberhalb Holdergraben) und auf dem Stich (oberhalb Mühlberg). Es handelt sich dabei um ein schnell wachsendes Schilfgras, welches den Boden zuverlässig verwurzelt, den direkten Regenaufschlag auf den Boden verhindert und die Fließgeschwindigkeit von ablaufendem Regenwasser verringert. „Dadurch wird die Bodenerosion auf den Feldern verringert, welche bei Starkregenereignissen immer fruchtbaren Boden abgewaschen und mitgerissen hatte“, erklärt Alexander Seiler (landw. Betriebsleiter der Funck GbR). Von diesen drei bepflanzten Arealen ging in der Vergangenheit bei Starkregenereignissen immer eine große Gefahr für die darunter liegenden Ortsteile aus, diese wird dadurch merklich verringert. „Uns ist es als Landwirt vor Ort sehr wichtig, dass wir uns aktiv an der Starkregenprävention beteiligen, unseren Teil dazu beitragen, um den Schutz der Bürger, sowie ihrem Hab und Gut gemeinsam zu gewährleisten.“, so Alexander Seiler.

 

In den ersten beiden Jahren wird das Schilfgras im Frühjahr gemäht und verbleibt als Mulchmasse auf der Fläche.  Ab dem dritten Jahr kann die Ernte als Pferdeeinstreu (klimaneutral, saugstark, geruchsarm und staubfrei) oder als Biomasse (Brennstoff für Biomassekraftwerke) verwendet werden. Laut Alexander Seiler wurde dieses Projekt durch Erbeerland Funck GbR komplett eigenfinanziert und schlägt mit Saatgut und Maschinenkosten (ohne Personal) mit  rund 18.400€ zu Buche. Dies ist keine Selbstverständlichkeit, dafür bedanke ich mich im Namen der Ortsgemeinde.

 

Erste Beobachtungen haben gezeigt, dass sich die Bepflanzung positiv bei Starkregen auswirkt, der eingeschlagene Weg der richtige ist und zeigt uns, gemeinsam können wir etwas bewirken.

 

Ihr Ortsbürgermeister

Sascha Leidner

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